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Chance für Lärmschutz nutzen

15. September 2017

Pressemitteilung vom 15. September 2017

Neuer Fahrbahnbelag auf der A8 bei Denkendorf

In den nächsten Monaten werden laut dem Regierungspräsidium Stuttgart auf der A8 bei Denkendorf in beiden Fahrtrichtungen die Fahrbahnen erneuert. „Wenn auf der A8 zwischen Esslingen und Wendlingen die Fahrbahn erneuert wird, dann muss in jedem Fall geräuschmindernder Asphalt zum Einsatz kommen“, betonte die Esslinger Landtagsabgeordnete der Grünen Andrea Lindlohr. Deshalb hat sich Lindlohr mit einem Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gewendet.

Bei einer voran gegangenen Untersuchung wurden die kritischen Werte für eine Lärmsanierung auf dem Abschnitt zwischen Esslingen und Denkendorf überraschender Weise nicht überschritten. „Leider ist geräuschmindernder Asphalt noch nicht Standard, und es besteht nun die Gefahr, dass auf diesem Abschnitt keine Lärmschutzmaßnahme erfolgt“, stellte Lindlohr fest. Deshalb fordert sie in ihrem Brief diese Verkehrslärm mindernde Bauweise.


In der Gegenrichtung auf der A8, zwischen der Rastanlage Denkendorf und der Anschlussstelle Stuttgart-Plieningen in Fahrtrichtung Karlsruhe, hatten Messungen ergeben, dass hier lärmmindernder Asphalt zum Einsatz kommen muss. Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte die Lärmminderungsmaßnahme zwischen Esslingen und Wendlingen in einem Planungsentwurf aufgenommen. Da mehrere Lärmaktions- und Lärmminderungspläne die besondere Lärmbelastung der Gemeinde Denkendorf belegen, schlägt das grün geführte Verkehrsministerium dem zustimmungspflichtigen Bundesverkehrsministerium vor, den Lärm reduzierenden Asphalt aufzutragen. Dabei würden nur unwesentliche Mehrkosten entstehen.

Für die Bürgerinnen und Bürger in Denkendorf ergebe sich eine Mehrfachbelastung durch Lärm: Der Verkehrslärm der A8, Fluglärm sowie zukünftiger Zuglärm der sich gerade im Bau befindlichen ICE-Neubautrasse Stuttgart–Ulm, erklärte Lindlohr. „Die Gemeinde Denkendorf unternimmt auf freiwilliger Basis schon lange große Anstrengungen, um die Bewohnerinnen und Bewohner vor Lärm zu schützen. Die Lärmsituation in Denkendorf wird sich ohne Lärmschutz durch stärkeren Verkehrslärm weiter verschärfen. Deshalb müssen wir diese Chance jetzt nutzen“, stellte Lindlohr fest.

Das Schreiben an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vom 7. August 2017 können Sie hier lesen, den Bericht der Eßlinger Zeitung zu dieser Sache vom 21. September 2017 finden Sie hier.

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