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Brenzregion kann mit Fördermittel des Landes innovative Projekte umsetzen

7. Januar 2015

Pressemitteilung vom 07. Januar 2015

Brenzregion erhält Zuschlag des Landes beim Regionalförderprogramm Leader

„Mit ihrem innovativen Leader-Antrag hat die Brenzregion gezeigt, was in ihr steckt. Genau diese innovative Entwicklung im ländlichen Raum fördert die grün-rote Landesregierung“, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Andrea Lindlohr. „Ich freue mich sehr über den Zuschlag für die Region und beglückwünsche Initiatorinnen und Initiatoren, Verantwortliche sowie alle, die sich für die Bewerbung engagiert haben“, so der Heidenheimer Landtagsabgeordnete Andreas Stoch. Durch das Regionalentwicklungsprogramm Leader kann die Brenzregion Fördermittel rund vier Millionen Euro bis 2020 erhalten. Die Mittel sind für Projekte vorgesehen, die den Zielen des eingereichten Entwicklungskonzepts entsprechen.

Die Aktionsgruppe Brenzregion hatte in einem breiten Beteiligungsprozess gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern über 80 konkrete Projektideen vorgestellt. Dieses Entwicklungsprogramm Leader diente als Grundlage für die Bewerbung beim Land und kann nun in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Schwerpunktmäßig sollen vor allem die stark ländlich geprägten Gebiete, die besonders unter den demografischen Entwicklungen leiden, weiter touristisch und wirtschaftlich aufgewertet werden. „Besonders positiv bewerte ich die beabsichtigte Qualifizierung von Frauen in der Region durch LEADER-Projekte in Zusammenarbeit mit dem Landfrauenverband. Insgesamt können die Bildungschancen für alle Menschen durch eine Stärkung der wirtschaftlichen Lage mit LEADER-Projekten verbessert werden“, so Stoch. „Auch die weitere Profilierung unserer Region mit ihren einzigartigen Eiszeithöhlen als Natur- und Kulturerbe erachte ich dabei für besonders wichtig und erstrebenswert“, so Stoch weiter.

„Mit Leader haben wir viele Möglichkeiten, die Region fit für die Zukunft zu machen. Ich bin überzeugt, dass die Brenzregion die Chance nutzen wird und mit guten Projekten in den nächsten Jahren die Innovationskraft der Region unter Beweis stellen wird“, erklärt Andrea Lindlohr, die den Kreis Heidenheim betreut.

Das geförderte Gebiet besteht aus den Gemeinden des Landkreises Heidenheim außer der Stadt Heidenheim und 19 weiteren Gemeinden aus dem nördlichen Alb-Donau Kreis.

Das EU-Programm Leader wurde von der Landesregierung deutlich aufgewertet und weiterentwickelt. Dabei stand für Grün-Rot Bürgerbeteiligung im Vordergrund, was die Selbstbestimmung der Regionen deutlich stärkt. Das Ministerium für ländlichen Raum hat die Anzahl der Regionen von acht auf 18 mehr als verdoppelt. Die grün-rote Landesregierung setzt mit Leader klare Schwerpunkte auf die Entwicklung der ländlichen Regionen in Baden-Württemberg.

Zudem hat das Land die Fördermöglichkeiten erweitert und die Fördersätze flexibler gestaltet. Insgesamt stehen den Leader-Regionen anstatt der bisherigen 57 Millionen Euro in der neuen Förderperiode 84 Millionen Euro öffentliche Mittel zur Verfügung.

Das Entwicklungsprogramm Leader

Das EU-Programm LEADER („Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“) steht für die „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ und ist Regionalentwicklung von unten nach oben. Die Bürgerinnen und Bürger vor Ort in den Aktionsgruppen entscheiden selbst über Fördervorhaben. Das ist das beste Mittel, um mit lokal angepassten Strategien Antworten auf unterschiedliche Bedürfnisse zu finden. Grün-Rot setzt auch bei Leader verstärkt auf den sogenannten Bottom-Up-Ansatz. Im Mittelpunkt der LEADER-Förderung stehen Vorhaben, die die regionale Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze im ländlichen Raum erhalten und schaffen oder den Tourismus in der Region fördern.

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