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Braungrünblau positiv

4. September 2009

Es ist Wahlkampf, und die Kandidatin soll, wie alle in der Politik, vor allem eines sein: positiv. Positive Botschaften für die Bürgerinnen und Bürger! Gut drauf sein! Lächeln! Eigentlich kein Problem. Außer wenn ich ab und an  genervt bin, bin ich glaube ich ein freundliches Wesen und gehe offen auf  Menschen zu.

Hier darf ich mal ganz unpositiv jammern: Den Dienstag beschließe ich nach unserem Esslinger Nachmittag mit Cem Özdemir mit einem Nachbarschaftsbesuch in Stuttgart: In den Wagenhallen beim Abend mit Cem, Renate Künast und Murat Topal.

Prima Sache das. Leider bleibe ich auf dem Rückweg mit dem Fahrrad an den Wagenhallen zunächst im Schlamm stecken. Dann kapituliere ich vor der abschreckenden Unwirtlichkeit der ‚Wir warten auf Stuttgart 21′-Brache und weiche auf die Heilbronner Straße aus. Dort will der fahrradvernachlässigende schwäbische Verkehrsplaner mich aber nicht haben. In der völlig ungeeigneten, glatt gefliesten und spiralförmig steilen Fußgängerunterführung, in die ich baulich und laut Beschilderung gezwungen werde, legt es mich im  Fußgänger-Gegenverkehr hin.

Nicht schlimm. Aber ärgerlich. Warum gibt’s keinen Fahrradweg? Mit grünblauen Knien gibt es wohl auf die letzten Sommertage kein Röckchentragen mehr für mich. Und meinen einzigen freien Abend die Woche werde ich wohl mit Fahrrad-Entschlammung zubringen – was würden Sie sonst von mir halten ;-).

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