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Bildungsaufbruch geht voran

11. Oktober 2012

Veröffentlicht in der ‘Zwiebel’ vom 11. Oktober 2012

Die grün-rote Landesregierung hat das Ziel, die Bildung in Baden-Württemberg strukturell zu verändern und zu verbessern. „Mit dem Pakt mit den Kommunen zum Ausbau der Kleinkindbetreuung, der Einführung der Gemeinschaftsschule und der Beteiligung des Landes an der Schulsozialarbeit haben wir bereits wichtige Schritte umgesetzt“, so die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr.

Baden-Württemberg muss laut Grundgesetz bis 2020 dauerhaft die Nettonull- verschuldung erreichen. Bis 2020 sei auch absehbar, dass es im Vergleich zu 2003 wegen des demographischen Wandels 300.000 weniger Schüler an baden-württembergischen Schulen geben werde. Das bedeute 11.427 freie Lehrerstellen. „Bevor Grün-Rot angetreten ist, hat die schwarz-gelbe Vorgängerregierung 8055 Lehrerstellen als ‘künftig wegfallend’ deklariert. Sie hatten den Abbau dieser Stellen bereits in die mittelfristige Haushaltsplanung eingerechnet, aber selber nicht begonnen. Das war keine nachhaltige Politik“, so Lindlohr.

Zum nächsten Schuljahr seien aufgrund des Schülerrückgangs rechnerisch 1400 Lehrerstellen überzählig. Nach den Plänen der grün-roten Koalition sollen hiervon 1000 Stellen entfallen. „Um auch in Zukunft eine gerechte Verteilung der Lehrkräfte im Land zu gewährleisten, brauchen wir eine regionale Schulentwicklung”, so Lindlohr.

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