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Bahn soll gute Ideen der Bürgerinnen und Bürger prüfen

4. Mai 2015

Pressemitteilung vom 4. Mai 2015

Lärmschutz bei der neuen S21-Bahn-Trasse bei Neuhausen

Entlang der neu zu bauenden Trasse des Bahnprojektes Stuttgart 21 zwischen Denkendorf und Neuhausen auf den Fildern (Planfeststellungsabschnitt 1.4) ist in Zukunft nach aktueller Planung der Deutschen Bahn mit zusätzlichen Lärmbelastungen zu rechen.

„Es ist weder ein Schallschutz Richtung Neuhausen an der Denkendorfer Brücke vorgesehen noch ein Schallschutz nördlich von Neuhausen. Dabei sind die Anwohner in Neuhausen bereits heute einer hohen Lärmbelastung durch die Autobahn und den Flughafen ausgesetzt“, betont der grüne Bundestagsabgeordnete und bahnpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion Matthias Gastel.

Auch die grüne Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Esslingen Andrea Lindlohr stuft deshalb einen guten Lärmschutz für Neuhausen als wichtig ein: „Ein guter Lärmschutz ist Gesundheitsschutz für die Bürgerinnen und Bürger in Neuhausen“. Außerdem trage mehr Lärmschutz an der Schiene zu mehr Akzeptanz des Bahnverkehrs bei. „Wir möchten den umweltfreundlichen Bahnverkehr gerne noch deutlich ausbauen, damit mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden kann“, so Bahnexperte Gastel.

„Die Anwohner in Neuhausen wünschen sich Lärmschutz. Die Bahn kann diesen auch da umsetzen wo er nicht vom Gesetz vorgeschrieben ist“ so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Andrea Lindlohr. Im Bereich Wendlingen gebe es beispielsweise eine freiwillige Investition in Lärmschutz. Da die Finanzierung bei freiwilligen Maßnahmen häufig schwierig ist, haben Bürger aus Neuhausen einen kostengünstigen und mit wenig Aufwand umzusetzenden Vorschlag für eine Lärmschutzmaßnahme nördlich von Neuhausen erarbeitet. Die Deutsche Bahn könnte aus dem Erdaushub, der auf Grund der Verlegung der Gleise anfällt, einen Lärmschutzwall bilden. Ein Vorteil dieser Lösung wäre, dass die Erde nicht auf eine Deponie transportiert werden müsste. Deshalb ist diese Variante verhältnismäßig kostengünstig. Der Wall könnte bepflanzt werden und sich so zum ökologisch wertvollen Lärm- und Sichtschutz entwickeln.

Andrea Lindlohr und Matthias Gastel haben in dieser Angelegenheit einen Brief an die Deutsche Bahn geschickt, in dem sie unter anderem den Vorschlag für diese konkrete Lärmschutzmaßnahme unterbreit haben. „Wir sind der Meinung, dass die Deutsche Bahn ihre aktuellen Pläne auf die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger in Neuhausen hin prüfen sollte, denn sie stellen in vielerlei Hinsicht eine attraktive Lösung für die dortige Lärmproblematik dar“, so Andrea Lindlohr und Matthias Gastel.

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