. . Startseite | Sitemap | Impressum | Anmelden

Ausbau der Knotenpunkte im Zuge der Festo-Erweiterung beginnt noch in diesem Jahr

7. März 2014

Wolfgang Drexler und Andrea Lindlohr zu den Kreuzungsmaßnahmen an den Landesstraßen L 1202 und L 1192

Pressemitteilung  vom 7. März 2014

„Das Land packt den Ausbau der Knotenpunkte im Zuge der Festo-Erweiterung noch dieses Jahr an“, verkündeten die Esslinger Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr und Wolfgang Drexler. „Insgesamt 4,3 Millionen Euro will das Land bis 2017 für die Ertüchtigung der Landesstraßen zwischen der A 8 und der B 10 in die Hand nehmen“, erklärte der stellvertretende Landtagspräsident Drexler. „Davon sind nun 700.000 Euro eingestellt, um schon im dritten Quartal 2014 mit dem Ausbau des Knotenpunkts an der L 1202 und L 1200 zwischen Denkendorf und Ostfildern zu beginnen“, ergänzte Lindlohr, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag. Das geht aus dem Straßenbauprogramm für 2014 hervor, das Verkehrsminister Winfried Hermann am 7. März 2014 in Stuttgart vorstellte.

„Wenn die Festo-Erweiterung in Berkheim in Betrieb geht, wird die Verkehrsbelastung auf den umliegenden Straßen um bis zu 11 Prozent zunehmen“, mahnte Drexler, der für die SPD-Fraktion im Verkehrsausschuss sitzt. „Deshalb habe ich den Verkehrsminister schon im Dezember 2012 darauf hingewiesen, dass das Land die notwendigen Maßnahmen im Bauprogramm entsprechend priorisieren muss.“

Am 15. April 2013 kam es dann zu einem Treffen zwischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, Verkehrsminister Winfried Hermann, Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger und Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender der FESTO AG & Co. KG. „Damals hat die Landesregierung einen fristgerechten Zeit- und Finanzierungsplan für alle Knotenpunkte vorgelegt, die im Verantwortungsbereich des Landes liegen. Dieser wird nun exakt so umgesetzt“, erklärte Lindlohr. Für die wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen ist deshalb klar: „Grün-Rot ist ein verlässlicher Partner für den Wirtschaftsstandort Esslingen.“

Um die notwendige Infrastruktur zu schaffen, sind alle öffentlichen Aufgabenträger gefordert. Der Ausbau der Kreuzung „Nellinger Linde“ zwischen Zollberg und Nellingen liegt im Zuständigkeitsbereich der Kommunen. Nach Angaben der Stadt Esslingen können die Umbaumaßnahmen hier bis zu 2,3 Millionen Euro kosten. „Die Landesregierung hat aber die Möglichkeit, die Hälfte der Kosten im kommunalen Straßenbau mit Entflechtungsmitteln des Bundes zu fördern“, erklärte Drexler. Nachdem die Abfinanzierung laufender Maßnahmen in den letzten Jahren priorisiert wurde, wird 2014 erstmals wieder über die Bezuschussung neuer kommunaler Straßenbauprojekte nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz entschieden.

Bisher keine Kommentare zu "Ausbau der Knotenpunkte im Zuge der Festo-Erweiterung beginnt noch in diesem Jahr"
Hinterlasse einen Kommentar