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Andreas Stoch und Andrea Lindlohr begrüßen neue Ganztagsangebote im Landkreis Heidenheim

22. Juli 2014

Pressemitteilung vom 22. Juli 2014

An der Gemeinschaftsschule Bühlschule in Giengen, der Rudolf-Magenau-Schule in Hermaringen, der Georg-Elser-Schule in Königsbronn, der Grund-, Werkreal- und Realschule in Sontheim sowie an der Hillerschule in Steinheim wird es ab dem kommenden Schuljahr ein Ganztagsangebot für die Grundschulen geben. Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Kultusminister des Landes, Andreas Stoch, begrüßt das Engagement dieser fünf Schulen und ihrer Träger: „Kommunen und Schulen können somit flexibel auf den Bedarf für schulische Ganztagsangebote vor Ort reagieren.“ „Die Konzepte der bewilligten Schulen sind familienfreundlich und versprechen bessere Lernerfolge“, sagt Andrea Lindlohr, Betreuungsabgeordnete für den Landkreis Heidenheim und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag.

„Für die Schülerinnen und Schüler bringen die neuen Ganztagessschulen ein hochwertiges neues Bildungsangebot. Lehrinnen und Lehrer haben dank Grün-Rot viel bessere Rahmenbedingungen, um gemeinsam mit Vereinen, Musikschulen und weiteren Partnern eine gute Ganztagsschulen zu gestalten. Und die Eltern bekommen so mehr Verlässlichkeit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärt Andrea Lindlohr.

Das Kultusministerium hat die Anträge positiv geprüft, so dass der Ganztagsbetrieb im September dieses Jahres starten kann. Genehmigungsgrundlage ist die vergangene Woche vom Landtag beschlossene Änderung des Schulgesetzes. Diese ermöglicht die flächendeckendende Einführung von Ganztagsangeboten an Grundschulen. „Dabei haben wir darauf geachtet, dass Kommunen und Schulen bei ihren Konzepten flexibel auf die Bedürfnisse vor Ort reagieren können“, sagt Andreas Stoch. Sie dürfen verschiedene Formen anbieten – verpflichtend oder freiwillig, mit sieben oder acht Zeitstunden an drei oder vier Tagen in der Woche. „Die Schulen haben dabei die Eltern und ihre Wünsche miteinbezogen und können ihnen die Lösung anbieten, die für sie vor Ort am besten funktioniert. Um das zu garantieren, haben wir im Gesetz die Rolle der Schulkonferenz und damit die Mitbestimmungsrechte der Eltern gestärkt“, kommentiert der Minister das neue Schulgesetz.

Beide Abgeordnete betonen darüber hinaus, dass die Ganztagsschule mehr ist als bloße Betreuung. Sie erlaube neue Gestaltungsmöglichkeiten des Lernprozesses. Über den Tag verteilt können sich traditioneller Unterricht, individuelle Vertiefungsphasen und Übungszeit, musische Angebote oder Sport abwechseln. Hausaufgaben werden in der Schule mit Hilfe von Lehrkräften erledigt. Diese so genannte Rhythmisierung verspricht nach Ansicht von Bildungsforschern den größten Lernerfolg. „Dieses System bietet außerdem die große Chance, Kinder an die Vereinswelt und das kulturelle Leben heranzuführen. Das stärkt das Gemeinwesen insgesamt“, begrüßt Andrea Lindlohr das Schulgesetz. Die Schulen können Akteure etwa aus den Bereichen Sport, Kultur, Musik oder Jugendarbeit in ihr Ganztagskonzept einbeziehen. Die Finanzierung der Zusammenarbeit kann aus dem Kooperationsbudget erfolgen.

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