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Alles Gute für das Jahr 2020

1. Januar 2020

Liebe Bürger*innen,

wie Sie vielleicht auch schaue ich auf das vergangene Jahr mit gemischten Gefühlen zurück. Der Klimawandel ist bereits da und zeigt sich viel dramatischer als angenommen: Extremwetterereignisse wie ausgeprägte Trockenzeiten oder starke Unwetter nehmen zu. Gleichzeitig stimmt es mich zuversichtlich, dass viele gerade auch jüngere Menschen, sich für einen engagierten Klimaschutz stark machen. Auch dadurch konnte Ministerpräsident Winfried Kretschmann Verbesserungen am bisher unzureichenden Klimaschutzpaket der Bundesregierung durchsetzen.

Aber auch unser gesellschaftliches Klima ist gefährdet: Der antisemitische Mordanschlag auf die Synagoge in Halle ist erschütternd, und auch in Baden-Württemberg nehmen die rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten zu. Antisemitismus und Rechtsextremismus sind ein Angriff auf unsere Demokratie, dem ich wie viele von Ihnen entschieden entgegentrete. Ich danke Ihnen für jedes Engagement für unsere demokratischen Werte, ob im Verein, am Arbeitsplatz, in einer Religionsgemeinschaft oder in der Nachbarschaft. Dieser Einsatz ist unschätzbar viel Wert für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Den Wandel der Automobilwirtschaft in Zeiten der Digitalisierung und hin zu klimaneutraler Mobilität zu gestalten, sehe ich als große Aufgabe. Als stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin meiner Fraktion arbeite dabei ich an guten Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte, damit wir hier in der Region die Mobilität von morgen mitgestalten. Die grün geführte Landesregierung geht mit dem Strategiedialog Automobilwirtschaft den Transformationsprozess an, um ihn erfolgreich zu gestalten.

Es wird keine Klimawende ohne eine Mobilitätswende geben. Deshalb braucht eine nachhaltige Mobilität einen guten öffentlichen Verkehr. Durch die Tarifreform des VVS konnten wir die Fahrpreise um bis zu 30 % vergünstigen – der richtige Anreiz, damit viele Pendler*innen umsteigen werden. Bei uns in der Region sind die Straßen längst an der Grenze ihrer Belastbarkeit angekommen. Deshalb ist die Verlängerung der Stadtbahn von Ostfildern nach Esslingen ein wichtiges Schienenprojekt, für das ich mich einsetze. Immer mehr Menschen steigen auch auf das Fahrrad um, denn sie kommen damit günstiger und schneller an ihr Ziel. Der vom Land geplante und finanzierte Radschnellweg im Neckartal ist eine attraktive und sichere Verbindung nach Stuttgart und wird den Radverkehr in der Region entscheidend nach vorne bringen.

Ich freue mich auf den weiteren Austausch und wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und friedliches Jahr 2020.

Ihre Andrea Lindlohr

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