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Aktive Entwicklung in den Stadtvierteln stärkt das Zusammenleben der Generationen

25. Oktober 2017

Pressemitteilung 25. Oktober 2017

Grün-Schwarz fördert Stadtteilentwicklung im Landkreis Esslingen mit 330.000 Euro

Die Esslinger Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr (Grüne) und Andreas Deuschle (CDU) begrüßen die Auszeichnung von insgesamt zwölf Kommunen im Landkreis Esslingen für ihre innovativen Ideen und Konzepte zur demografischen Ortsentwicklung. Das Ministerium für Soziales und Integration hatte sie am heutigen Donnerstag (25. Oktober 2017) dafür im Rahmen des Ideenwettbewerbs zur Strategie “Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.” ausgezeichnet.

„Die einzelnen Gemeinden haben bei sich sehr gute und Konzepte für das gesellschaftliche Zusammenleben entwickelt und gestaltet. Eine gelungene Nachbarschaftsentwicklung, die die Bürgerinnen und Bürger selbst gestalten können, ist die Voraussetzung für ein gutes Miteinander von Jung und Alt“, betont Lindlohr.

In Ostfildern werden zwei Projekte mit 80.000 Euro gefördert:  Bei „Wips (Wir in der Parksiedlung)“ werden Ideen und Projekte zum guten Zusammenleben entwickelt und bei der „Quartiersentwicklung Nellingen“ werden verschiedene Beteiligungsformate entwickelt, wie gutes Altern in einer immer älter werdenden Gesellschaft gelingen kann. „Bei diesem Projekt liegt der Schwerpunkt bei der Pflege und Unterstützung im Alter. Für ältere Menschen sollen Versorgungsmöglichkeiten erhalten oder neu entwickelt werden, wie etwa ambulante Wohngemeinschaften, damit sie möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld leben können“, betont Lindlohr.

Neun kreisangehörigen Kommunen, die eine Kooperation mit dem Landkreis eingegangen sind, wurden bei dem Wettbewerb ausgezeichnet: Aichtal, Leinfelden-Echterdingen, Wendlingen, Kohlberg, Neckartenzlingen, Denkendorf, Erkenbrechtsweiler, Köngen und Neckartailfingen bekamen insgesamt Preisgelder in Höhe von 100.000 Euro.

„Mit den Mitteln werden auch qualifizierte ‚Kümmerer‘ vor Ort finanziert, die die Ideen der Menschen aufnehmen und die Entwicklung eines Stadtteils helfen zu steuern. Dafür müssen niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten und angeboten werden, die von dem Menschen auch akzeptiert werden“, erklärt Andreas Deuschle.

Außerdem wurden Filderstadt für die Quartiersentwicklung im Stadtteil Sielmingen mit 100.000 Euro und Nürtingen für die Entwicklung des Stadtteils Klein-Tischardt mit 50.000 Euro ausgezeichnet. „Quartiere sind lebendige soziale Räume, in die Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Der soziale Lebensraum in den Nachbarschaften und Stadtvierteln muss deshalb gestärkt werden, damit eine hohe Lebensqualität sowie Teilhabe für alle dort lebenden Menschen ermöglichen werden kann“, betont Andreas Deuschle.

Hintergrund:
Das Ministerium für Soziales und Integration zeichnet insgesamt 53 Projekte aus. Der Ideenwettbewerb zur Quartiersentwicklung bildet den Auftakt für die Landesstrategie ‘Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten‘. Die gesammelten Ideen und Konzepte sollen in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Kommunen im Land laufend weiterentwickelt werden. Unter dem Vorsitz von Staatsekretärin Bärbl Mielich hatte eine dreizehnköpfige Jury die besten Projektideen ausgewählt und prämiert. Insgesamt waren 147 Kommunen aus ganz Baden-Württemberg dem Aufruf zum Ideenwettbewerb gefolgt. Die Preisgelder belaufen sich auf insgesamt 2,7 Millionen Euro, Auszeichnungen gab es in Höhe von bis zu 100.000 Euro. Die Preisträger werden auf einer festlichen Preisverleihung am 23. November 2017 in Stuttgart geehrt.

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