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Danke Mörike!

19. Juli 2010 | 1 Kommentar »

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Höchst beeindruckend war der Einsatz der Schülerinnen und Schüler und des ganzen Esslinger Mörike-Gymnasiums für den Projekttag, den die SMV seit Monaten für den vergangenen Freitag organisiert hatte: Mörike goes green!  Eine ganze Schule wuselte herum, um das ambitionierte Programm zu stemmen: Vorträge zahlreichen GastreferentInnen, Filme, Parcours rund um ökologische Fragen, dazu noch der abendliche Schulball als Benefiz-Projekt für den Regenwald. Feine Sache! Und top organisiert mit ReferentInnen-Fragebögen, Einsatzplänen, ReferentInnen-Zimmer mit Verpflegung. Wie schon vor Ort gesagt: Keine Sorge, dass mal ein Beamer klemmt, ist auch bei nicht von SchülerInnen organisierten Veranstaltungen ganz normal.

Ich habe mich Neue Energie Deckblatt neusehr gefreut, als Referentin eingeladen zu werden, und habe eine neue Präsentation zum Thema  Atomkraft erarbeitet. Der Vormittag mir drei Klassen hat Spaß gemacht! Kleiner Änderungsvorschlag: Das nächste Mal weniger nah an den Schulunterricht anlehnen – gute Debatte braucht mehr als 45 Minuten!

Lost in Neckar-Country

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Samstag: Auf zur ersten Diskussion über das grüne Landtagswahlprogramm. KandidatInnen und Kreisvorstände treffen sich in Stuttgart-Vaihingen in einem Tagungshaus Nähe S-Bahn Österfeld. Ich moderiere den Workshop zum Thema Wirtschaft, Arbeit und Energie. Dank der S-Bahn-Rampensperrung wegen Stuttgart 21 bzw. dank des Stuttgart 21-S-Bahn-Chaos nun vorerst dauerhaft geänderten Fahrplans der S 1 (dazu meine PM) gehen schonmal 10 Minuten Schlaf drauf: Da wir Esslinger am Hauptbahnhof von der S 1 ind die S 3 umsteigen müssen, verlängert sich die Fahrtzeit von 29 auf 39 Minuten – einerseits nicht viel, andererseits: +34%.

Zurück auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof nur Durcheinander: Gewohnheitsmäßig laufe ich mich vielen anderen Richtung Gleis 2/3 zum Regionalexpress Richtung Tübingen. Dank S21-Baustelle erwartet uns dort stattdessen die S 6 nach Weil der Stadt. Verwirrte Blicke. Manche steigen ein, weil sie sich an der S1 wähnen, und wieder aus. Hektisches Rennen Richtung Gleis 13/14. Im Zug lauthalses Schimpfen auf Stuttgart 21.

In der Eurofrage herrscht die große Gemeinsamkeit

15. Juli 2010 | Beitrag kommentieren »

Esslinger Zeitung 15. Juli 2010

ESSLINGEN: Chef der Volksbank wirbt auf einer Veranstaltung der Grünen für eine neue Verantwortung in der Finanzpolitik

(do) – Die Grünen sind für Volker König, den Chef der Esslinger Volksbank, längst eine ganz normale Partei. Wenn sie ihn einlädt, kennt er keine Berührungsängste. So hat er jetzt zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Alex Bonde in der „Reichsstadt“ mehr als 40 Besuchern die aktuelle Finanzkrise erklärt. Dabei zeigte sich, dass es in der Analyse auch inhaltlich weitgehende Übereinstimmung gibt.

„Patient Euro“ – so hatte der Ortsverein die Einladung zu der Veranstaltung überschrieben, die von der Kandidatin der Grünen für die Landtagswahl 2011, Andrea Lindlohr, moderiert wurde. König und Bonde waren sich einig, dass das europäische Finanzsystem zuletzt in bedenkliche Schieflage geraten ist. Für Katastrophen- stimmung sehen sie aber keinen Anlass. Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank freute sich über den gegenwärtigen Aufschwung. Mehrfach wiederholte er zudem, „dass ich keine Anzeichen erkennen kann, wonach eine Inflation oder Deflation droht“. Nach seiner Ansicht werden entsprechende Ängste von interessierter Seite nur geschürt, weil mit verunsicherten Verbrauchern gute Geschäfte zu machen seien. Auch Bonde, der sich als haushaltspolitischer Sprecher der Grünen einen Namen gemacht hat, hält nichts von Horrorszenarien. Er fügte aber hinzu, „wir sind nicht über den Berg“.

Viele Gemeinsamkeiten

Zu den Gemeinsamkeiten gehörte die Position, dass es zu der jüngsten Rettungsaktion der Bundesregierung und der Europäischen Union keine Alternative gegeben hat. „Wenn wir Griechenland seinem Schicksal überlassen hätten, wären wir von dem Problem rasch eingeholt worden“, so König. Dessen Rezept für den Weg aus der Krise befürwortet auch Bonde. Das Vertrauen der Finanzmärkte in den Euro müsse zurückgewonnen werden, fordern sie. Außerdem setzen sie darauf, dass alle Akteure in der Finanzwelt wieder eine umfassende Verantwortung für die Folgen ihres Handelns übernehmen.  … weiterlesen »

S-Bahn so schnell wie möglich wieder in Takt bringen

5. Juli 2010 | 1 Kommentar »

Pressemitteilung 2. Juli 2010, gemeinsam mit dem Ortsvorstand der Grünen Esslingen

Grüne: S-Bahn so schnell wie möglich wieder in Takt bringen

Die Esslinger Grünen empören sich über das durch den Baubeginn von Stuttgart 21 verursachten S-Bahn-Chaos und fordern sofortige Konsequenzen. Die Landtagskandidatin der Grünen für den Wahlkreis Esslingen, Andrea Lindlohr erklärt: „Dass Stuttgart 21 schlecht geplant ist, können auch die Bahn und Projektsprecher Wolfgang Drexler nicht mehr bestreiten. Statt die schlechte Planung weiter voranzutreiben, sollten sie ihre ganze Kraft darauf verwenden, den entstandenen Schaden für Pendler und Reisende in Esslingen und der ganzen Region möglichst bald zu beheben.“

Besonders verärgert ist Martin Lesny vom Vorstand der Grünen in Esslingen, darüber dass die Bahn frühzeitigen Warnungen von Verkehrsexperten nicht beachtet habe: „Bereits im September letzten Jahres haben der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Fahrgastverband Pro Bahn auf mögliche Einschränkungen im S-Bahn Verkehr hingewiesen. Doch der Projektsprecher für Stuttgart 21 Wolfgang Drexler habe wie immer abgewiegelt und ihre Planungen schön geredet.“

Andrea Lindlohr weist darauf hin, dass es im schlechtesten Falle Jahre dauern könnte, damit die S-Bahnen und Regionalzüge wieder wir gewohnt fahren können: „Ob das Eisenbahnbundesamt eine neue Ausnahmegenehmigung für das Fahren auf Sicht im S-Bahn-Tunnel erteilen wird, ist fraglich. Sie ist kaum zu bekommen, während die Baustelle an der S-Bahn-Rampe weiterläuft. Denn solange ändert sich die technische Situation im Tunnel fortlaufend.“ Falls es die Genehmigung nicht käme, müsse die Strecke auf die elektronische Abstandssteuerung zwischen den S-Bahnen umgerüstet werden, die sogenannte Linienzugbeeinflussung.  … weiterlesen »

Patient Euro – Was wird aus unserem Geld?

2. Juli 2010 | Beitrag kommentieren »

eurokrise_plakatDienstag, 13. Juli, 19.30h, in der ‘Reichsstadt

Landtagskandidatin Andrea Lindlohr diskutiert mit dem haushaltspolitischen Sprecher der Grünen im Bundestag Alex Bonde, mit Volker König, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Esslingen eG, und allen Interessierten über die Zukunft unserer Währung.

Ist das Euro-Rettungspaket der richtige Weg? Wie belastet es die öffentlichen Haushalte?  Welche Auswirkung hat die Euro-Krise auf die regionale Wirtschaft, auf Sparer und die regionalen Banken?

Zur Debatte dieser und anderer spannenden Fragen sind Sie alle herzlich eingeladen!

Christian wer?

1. Juli 2010 | Beitrag kommentieren »

Am Tag nach der 14. Bundesversammlung ist es als Grüne leicht, auf die Probleme anderer Parteien und Personen zu zeigen. Ja, das war ein Denkzettel für Kanzlerin Merkel. Ja, es war bereichernd, Joachim Gauck neu kennenzulernen, auch für mich als jüngere Wessi. Ja, die LINKE ist mehrheitlich vergangenheitsorientiert und nicht bereit, Verantwortung zu übernehmen – siehe auch den Vergleich des Bundestagsabgeordneten Diether Dehm von Wulff und Gauck mit Diktatoren des 20. Jahrhunderts.

Aber was ist mit dem neu gewählten, 10. Bundespräsidenten Christian Wulff? Interessante Themen und Thesen waren von ihm im kurzen Schaulaufen um das Amt nicht zu vernehmen.  Er ist seit Jahrzehnten Berufspolitiker, war sieben Jahre Ministerpräsident von Niedersachsen. Warum verbinde ich mit ihm nichts – und ich sauge politische Nachrichten auf wie ein Schwamm-? Im Gedächtnis sind mir: Der gescheiterte Versuch, in Niedersachsen das Landesblindengeld abzuschaffen, und seine Fortführung der von der SPD eingeleiteteten Verwaltungsreform hin zu mehr Landesoberbehörden. Ach ja, und Wulff als VW-Lobbyist von Amtswegen, wie alle niedersächsischen Ministerpräsidenten vor ihm.

Wie zum Beweis hat Wulff sich gestern mit einer langweiligen Rede den hochinteressierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt – hier ist sie dokumentiert. Seine erste Chance hat er gleich vertan. Er adressierte die vor ihm sitzenden ParteienvertreterInnen statt die Bevölkerung, deren Staatsoberhaupt er nun ist. Er meinte betonen zu müssen, dass er im dritten Wahlgang mit der absoluten Mehrheit (und nicht nur der relativen) gewonnen hat. Die Beschreibung seiner Gefühle, “wenn man nach Deutschland aus Auslandsreisen zurückkehrt” -  es ist ja nicht überraschend, dass es woanders anders ist als zu Hause. Ein kurzer Schlenker zur Deutschen Einheit – ok. Alles in allem war es die Rede eines soeben wiedergewählten, unauffälligen Ministerpräsidenten. Da kann ich nur hoffen, dass von meinem neuen Staatsoberhaupt in den nächsten Jahren noch mehr kommt.