25. Juni 2010 | Beitrag kommentieren »
Esslinger Zeitung 16.4.2010
ESSLINGEN: Kandidatin rechnet sich gute Chancen für Einzug in den Landtag aus
Andrea Lindlohr nimmt den Einzug in den Landtag in den Blick.
(do) – Die Grünen ziehen im Wahlkreis Esslingen mit Andrea Lindlohr in die Landtagswahl. Im Bürgerhaus in der Pliensauvorstadt erhielt die 35-jährige Esslingerin die Stimmen aller 22 Parteifreunde, die an der Nominierung teilgenommen haben.
Lindlohr, die seit 2002 als Parlamentarische Beraterin für Wirtschaft, Arbeit und Energie im Landtag arbeitet, hat sich im vergangenen Jahr bereits um den Einzug in den Bundestag bemüht. Trotz eines vielbeachteten Ergebnisses – sie verbuchte 15,6 Prozent der Zweitstimmen – verpasste sie damals die Fahrkarte nach Berlin. Beim nächsten Urnengang, der 2011 ansteht, nimmt sie ein Mandat im baden-württembergischen Landtag ins Visier. Die Chancen, dass es klappt, stehen nach ihrer Einschätzung gut.
Für ihren Optimismus nennt die Kandidatin zwei Gründe. Weil das Wahlrecht geändert worden ist, werden die Sitze erstmals nach dem prozentualen Abschneiden der Bewerber vergeben. Das Handicap, dass der Wahlkreis Esslingen vergleichsweise klein ist, spielt damit keine Rolle mehr. Außerdem verweist Lindlohr auf den anhaltenden Höhenflug ihrer Partei. Andreas Hamm, Mitglied des Kreisvorstands, nennt einen weiteren Grund für die Zuversicht der Grünen im Wahlkreis. „Andrea Lindlohr hat schon im Wahlkampf für den Bundestag gezeigt, dass sie Menschen von grünen Ideen überzeugen kann.” … weiterlesen »
17. Juni 2010 | Beitrag kommentieren »
veröffentlicht in der ‘Zwiebel’ vom 10. Juni 2010
Landtagskandidatin Andrea Lindlohr will schnell weg von der Atomkraft
Die Kandidatin der Grünen für die Landtagwahl Andrea Lindlohr kritisiert das Vorgehen von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) im Atomstreit. “Mappus versucht aus Bundesebene durchzusetzen, dass Baden-Württemberg und die übrigen Länder im Bundesrat über die Laufzeiten der Atomkraftwerke nicht mitentscheiden dürfen. Dass ein amtierender Ministerpräsident sich so offensichtlich und einseitig für die Interessen der Atomkraftwerksbetreiber und gegen die Interessen des eigenen Landes einsetzt, ist schon skandalös”, so Lindlohr.
Sie vewies darauf, dass Mappus deswegen sogar Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zum Rücktritt aufgefordert hatte, weil dieser den Bundesrat beim Atomgesetz einbeziehen wolle. Diese Aufforderung fand in Berlin jedoch kein Gehör. “Wir Grüne werden weiter in den Parlamenten, bei den Bürgerinnen und Bürgern und notfalls vor Gericht dafür kämpfen, dass die Atomkraftwerke wie vereinbart abgeschaltet werden.”
Die Energieerzeugung in Baden-Württenberg bezeichnet Lindlohr als rückständig: “Natürlich ist es ein Problem, dass gut die Hälfte des in Baden-Württemberg produzierten Stroms noch aus Atomkraftwerken stammt – bundesweit sind es nur 23%. Wir müssen schneller hin zu den Erneuerbaren Energien umbauen und zum Beispiel mehr Windkraftanlagen bei uns zulassen.”
25. Juni 2010 | Beitrag kommentieren »
In der Rubrik Wahlkreis finden Sie zur Zeit noch Informationen aus der Bundestagwahl 2009. ‘Mein’ Wahlkreis Esslingen als Kandidatin zur Landtagwahl 2011 besteht aus Esslingen, Aichwald, Ostfildern, Neuhausen, Denkendorf und Wolfschlugen. Demnächst dazu mehr!