17. Mai 2009 | 2 Kommentare »
Esslinger Zeitung 14. Mai 2009 Seite 4
Weniger Sprit statt Sitzheizung
Esslingen (jac) – Etwa 30 Interessierte waren zu der Veranstaltung „Jobkiller oder Innovationstreiber? – EU und Automobilindustrie“ der Esslinger Grünen gekommen. Eine Branche, die in der Lage sei, Spurhalteassistenten zu entwerfen und die Sitzheizung zu optimieren, „die müsse doch auch die Ingenieurspower haben, klimafreundlichere Autos herzustellen“, so die Frage von Moderatorin Andrea Lindlohr, der Esslinger Grünen-Bundestagskandidatin, an die Diskutierenden.
Philipp Schepelmann vom Wuppertal-Institut bejahte dies grundsätzlich, merkte jedoch an, dass deutsche Autobauer den Trend zur Herstellung von energieeffizienten Autos bislang verschlafen hätten. „In Deutschland wird beim Thema Mobilität immer sofort ans Auto gedacht – warum kann ein großer Fahrzeughersteller nicht ganz neue, umweltschonendere Mobilitätskonzepte entwickeln?“, warf er in den Raum. … weiterlesen »
14. Mai 2009 | 1 Kommentar »
Auf dem Bundesparteitag (BDK) in Berlin haben die Grünen ihr Wahlprogramm, den Grünen Neuen Gesellschaftsvertrag, beschlossen: Wir wollen Grün aus der Krise und unsere Kernbranchen vom Automobil bis zur Chemieindustrie ökologisch neu ausrichten.
Esslinger Grüne haben auf dem Parteitag Spuren hinterlassen. So wurde der Änderungsantrag des Kreisverbands zum Thema örtliche Stromnetze in das Bundestagswahlprogramm übernommen. Dies unterstützt die Initiative von Jürgen Menzel und dem Grünen Muster-Konzessionsvertrag, der auf der BDK auf reges Interesse stieß. Ein Antrag von Franz Untersteller und mir für den Förderschwerpunkt Gebäudedämmung statt Abwrackprämien für Elektrogeräte wurde ebenso übernommen wie Initiativen von jungen WirtschaftspolitikerInnen zur nachhaltigen Finanzpolitik.
Zudem konnte ich einen Beitrag gegen die ‘Ausschließeritis’ in der Debatte um eine Koalitionsaussage zur Bundestagswahl leisten.
13. Mai 2009 | 1 Kommentar »
Süddeutsche Zeitung 11. Mai 2009 Seite 5
Grüne halten sich Bündnispartner offen
Parteitag lehnt Festlegung auf Ampelkoalition ab – Linke setzen Forderungen im Wahlprogramm durch
Von Daniel Brössler
Ein Pappkamerad macht die Runde im Berliner Velodrom, wo die Grünen ihren Parteitag abhalten. Er heißt Guido Westerwelle. Mitgebracht hat den FDP-Chef aus Karton ein Fernsehteam des NDR, das für die Satiresendung „Extra Drei” sogar einen Infostand aufgebaut hat. „FDP ist voll ok!” steht auf einem Plakat zu lesen, das einen grün-gelben Handschlag zeigt. (…) siehe weiterlesen
Auch in der Debatte über den Wahlaufruf ist Eintracht oberstes Gebot. „Es ist ein hervorragender Antrag geworden. Wir sind zufrieden”, sagt der Bundestagsabgeordnete Thilo Hoppe, der für eine rot-rot-grüne Option gekämpft hatte. Ausgeschlossen wird von den Grünen nur eine Koalition mit Union und FDP. „Wirklichen Mut haben wir nur, wenn wir uns die Ausschließeritis für alle Optionen abgewöhnen”, sagt dazu die Baden-Württembergerin Andrea Lindlohr und stellt fest: „So weit sind wir noch nicht.”
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6. Mai 2009 | Beitrag kommentieren »
Falls Sie immer nur alleine im Auto zur Arbeit fahren: Es entgeht Ihnen viel. Im Winter vielleicht ein paar Viren (aber im Büro werden Sie ohnehin vollgeniest), aber es entgehen Ihnen auch interessante und nette Menschen.
Heute in der S1: Mit dem Rad unter dem Arm hechte ich in das, was das Fahrradabteil sein soll. Mein Hinterrad blockiert: Die Gepäckbefestigung hat sich mit Haken und Gummibändern in Speichen und Nabe verhakt und verwickelt. Ich ziehe und werkle – es klappt nicht. Ein junger Mann, von der Arbeit kommend und mit dem berühmten Migrationshintergrund, kommt zur Hilfe. In einem Kraftakt, bei dem er sich die Hände völlig mit Öl beschmiert, befreit er mein Rad. Szenenapplaus im Abteil. Danke!
2. Mai 2009 | Beitrag kommentieren »
Nach einem familiär in München verbrachten Feiertag breche ich heute morgen auf, um ab 12h meinen Dienst am Infostand zur Kommunalwahl und Europawahl in der Esslinger Fußgängerzone zu versehen. Von Süden Esslingen anzufahren, und das am Samstag, ist nicht wenig aufwändig. Die Acht-Uhr-Züge sind mir zu früh. 9.23h in den Ersatz-IC (viele ICEs werden gewartet), in Ulm in den IRE, um 11.39h in Plochingen der abfahrenden S1 nachwinken und auf die nächste 29 Minuten warten? Oder in Plochingen ins Taxi steigen? Ich entscheide mich für den EC 9.40h, um ab Ulm über eine Stunde in der Regionalbahn zu sitzen. Beimerstetten, Westerstetten, Urspring – ganz nett eigentlich, und die RB Stuttgart-Ulm ist inzwischen meist ein recht schickes Zügchen. 12.21h bin ich da, die erste Infostand-Schicht hat gewartet.
Esslingen ist fast eine Großstadt und hat keinen eigenen Anschluss an den Schienen-Fernverkehr. Den kann auch ich nicht versprechen. Falls Stuttgart 21 kommt, hat es sich ganz erledigt. Aber ein stündlicher Anschluss der IC und EC am guten alten Bahnknotenpunkt Plochingen, jetzt und für die nächsten Jahre, wäre machbar. Der Landkreis ist dicht besiedelt, die Bahninfrastruktur ist da, es muss nicht alles über Stuttgart abgewickelt werden. Die ganz große Pro-Stuttgart 21-Koalition hat solche naheliegenden Verhandlungsziele gegenüber der Bahn wohl aus dem Auge verloren. Für den Kreis Esslingen mit seinen über 500.000 Einwohnern wäre der stündliche Anschluss in Plochingen ein habhafter Fortschritt.
13. Mai 2009 | 1 Kommentar »
Stuttgarter Zeitung 11. Mai 2009 Seite 3
Die Grünen arbeiten sich an der FDP ab
Ein klares Feindbild dient der grünen Katharsis
Von Bernhard Walker
Die von den Spitzenkandidaten Renate Künast und Jürgen Trittin angebahnte Annäherung an die FDP ist Vergangenheit. Beim Berliner Parteitag haben sich die Grünen auf die FDP eingeschossen. Als neue Verbündete hat Gesine Schwan die Delegierten zum Jubeln gebracht. (…) siehe weiterlesen
In der Wahlaussage wird eine Koalition aus Union, FDP und Grünen ausgeschlossen. „Jamaika bleibt in der Karibik. Und das ist sehr gut so”, meint Roth. Alle anderen Optionen werden offengelassen: die Ampel, Schwarz-Grün oder Rot-Rot-Grün. So finden sich in gutem grünen Familienfrieden alle in dem Beschluss wieder: Realos, linker Flügel und die Basis. Es gehe, sagt die Esslinger Bundestagskandidatin Andrea Lindlohr, nicht um die anderen Parteien. Aber wenn sie die FDP betrachte, sehe sie verhärmte, 60-jährige männliche Zahnärzte. Wenn sie die Linkspartei betrachte, sehe sie verhärmte, 60-jährige männliche Gewerkschaftsfunktionäre. Beide, FDP wie Linkspartei, seien strukturkonservativ. Und dagegen helfe nur „Grün pur”.
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Sie erreichen mich per E-Mail unter info[a]andrea-lindlohr.de oder auf meiner Mobiltelefonnummer, die die Grüne Kreisgeschäftsstelle oder ich Ihnen gerne zusenden.