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Rheinland-Hopping

29. August 2008 | Beitrag kommentieren »

Aufbruch in den Urlaub an der Nordsee über die Stationen Rheinland und Bremen. In aller Frühe von Stuttgart nach Andernach zum ersten Familienbesuch in einem Pflegeheim – mit ICE bis Mannheim, dann IC und Regionalzug. Es gibt auch eine durchgehende Verbindung, aber ich nehme lieber die schnellste als die bequemste. Weiter zu Familienbesuch 2 in Erpel mit einem Zug bis Remagen und dort mit der kleinen Personenfähre Nixe auf die rechte Rheinseite. Als echte Reisende mit großen Koffern sind wir Exoten auf dem Schiffchen voller Ausflugstouristen und ein paar Einheimischen. Nach zwei weiteren Regionalzügen kommen wir abends bei unserer Übernachtungsstation in Leverkusen an – recht erschöpft und mit müden Koffer-Armen. In den Tag habe ich vielleicht doch zu viel hineingepackt. Aber funktioniert hat es!

Mobil ohne Auto

28. August 2008 | 2 Kommentare »

Wie lebt es sich ohne Auto? Zu dieser Frage hat eine Zeitung unserer Region Testfamilien auf eine exotische Erlebnistour geschickt. Dabei haben viele Menschen lange Erfahrung mit dieser Lebensform – zum Beispiel ich.

Ich habe kein Auto und keinen Führerschein. Mit 18 in meinem kleinen Heimatdorf (mit Bahnhof) brachte mir mein jugendlicher Öko-Verantwortungs-Enthusiasmus eine recht große Einschränkung meiner Mobilität ein. Heute bin ich mit dem immer noch verbesserungsfähigen, aber guten öffentlichen Verkehr in unserer Region und woanders sehr mobil. Das ist ein Erfolg grüner Politik auf allen Ebenen. Lange wohnte ich in kurzer Fahrradentfernung zu meinem Arbeitsplatz. In Esslingen habe ich mir eine Wohnung in fünf Fußminuten vom Bahnhof gesucht. Da ich kein Car-Sharing nutzen kann, muss ich für manche Situationen ein Taxi in mein Budget einplanen. Mein Mobilitäts-Tagebuch zeigt, wie zumeist erstaunlich bequem und manchmal doch aufwändig klimaschonende Mobilität ohne Auto ist.